Grundlagen zum Prozentziel
Hintergründe zur Forderung nach 0.7%
Wortlaut der am 24. Oktober 1970 von der UNO-Generalversammlung verabschiedeten Resolution 2626: Internationale Entwicklungsstrategie für die zweite UN-Entwicklungsdekade (Kapitel C, Punkt 3/43; S. 5). Sie verpflichtete die Mitgliedsstaaten, 0.7 Prozent ihres Bruttonationaleinkommens (BNE) als öffentliche Entwicklungshilfe anzustreben.
Einen kurzen Abriss der 0.7%-Forderung bietet die OECD (Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung): «The 0.7% ODA/GNI target – a history».
Der «Bericht zur Internationalen Konferenz über Entwicklungsfinanzierung» in Monterrey (Mexiko), 18.–22. März 2002. Bei dieser UNO-Konferenz wurde die 0.7-Prozent-Zielmarke bekräftigt (S.10, Ziffer 42).
Erst 2005 beschlossen die 15 alten EU-Länder als die ersten Länder überhaupt, das 0.7%-Ziel bis 2015 zu erreichen. Rat der Europäischen Union : Mitteilung an die Presse 8817/05 (S. 20. ff.)
The 0.7% target: An in-depth look: Die Site des Millennium-Projects erläutert die Bedeutung des 0.7-Prozent-Zieles mit Fokus auf die MDGs und die globale Sicherheit. Nützliche Übersicht in Englisch.
0.7% – Gemeinsam gegen Armut: Hintergrundinformationen und Argumente zur gleichnamigen Kampagne, «dokument», Nr. 13, Juni 2007 (16 S., Pdf-Datei, 248 KB).
Armut ist nicht Schicksal: Begleitbroschüre von Helvetas zur Kampagne «0.7% – Gemeinsam gegen Armut». Sie fasst Argumente für eine Erhöhung der Schweizer Entwicklungshilfe zusammen und liefert Antworten auf kritische Fragen zur Entwicklungszusammenarbeit. (17 S., Pdf-Datei, 2 MB).
Facts on International Aid: Das Factsheet des Earth Institutute (Jeffrey Sachs) nimmt Bezug auf das 0.7-Prozent-Ziel, Stand 2005.
Begriffsklärung «öffentliche Entwicklungshilfe» (APD; Official Development Assistance); Quelle: DEZA.
Anteil der Schweizerischen öffentlichen Entwicklungshilfe am Bruttonationaleinkommen (BNE): Grafik des Bundesamtes für Statistik.


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