Millenniumsziele: Auf zum Endspurt
Mit einer symbolischen Aktion vor dem Bundeshaus haben Alliance Sud und Amnesty International die Schweiz aufgefordert, Schwung in den Endspurt für die Millenniumsziele zu bringen: mit mehr Entwicklungshilfe, einer kohärenteren Gesamtpolitik gegenüber dem Süden und der konsquenten Umsetzung der Menschenrechte in der gesamten Aussen- und Aussenwirtschaftspolitik.

"Millenniumsziele - Wir halten Wort". gelobten sieben Bundesrätinnen und Bundesräte vor dem Bundesplatz in Bern. Im Hinblick auf den Uno-Gipfel vom 20. bis 22. September in New York verteilten sie einen Flyer. Darin erklärte jeder und jede, was er und sie unternehmen werde, um den Millenniumszielen zum Durchbruch zu verhelfen. Denn die Uno-Ziele sind nicht bloss Aufgabe der Entwicklungszusammenarbeit, sondern der gesamten Politik und aller Departemente.
Lesen Sie selbst, was die BundesrätInnen planen:
> Download Flyer (pdf, 478kB)
Medienkonferenz
Anschliessend bilanzierten Peter Niggli von Alliance Sud und Daniel Bolomey von Amnesty International das bisherige MDG-Engagement der Schweiz. Für den Schlusspurt bis 2015 verlangen die beiden Organisationen vor allem drei Massnahmen:
• dass die Schweiz die Entwicklungszusammenarbeit rasch auf 0,5 Prozent des BNE erhöht und gezielt zugunsten der ärmsten Länder und Bevölkerungsschichten einsetzt.
• dass sie ihre Aussenpolitik kohärenter gestalten und armen Ländern mit einem Informationsaustausch hilft, Steuerhinterziehung zu bekämpfen.
• dass sie die Menschenrechte ins Zentrum der gesamten Aussen- und Aussenwirtschaftspolitik stellt.
> Beitrag von Peter Niggli, Alliance Sud (pdf, 45kB)
> Beitrag von Daniel Bolomey, Amnesty International (pdf, 89kB)
Weitere Fotos von der Aktion



