Sie sind hier: Startseite Entwicklungspolitik Entwicklungszusammenarbeit Qualität Wenig Wille zur Verbesserung der Wirksamkeit der Hilfe

Wenig Wille zur Verbesserung der Wirksamkeit der Hilfe

Veröffentlicht am: 15. 09. 2008

Vortrag von Peter Niggli, Geschäftsleiter Alliance Sud, im Hinblick auf die Konferenz von Accra (September 2008) zur Verbesserung der Wirksamkeit von Hilfe.

Die Geberregierungen der OECD haben in den letzten zehn Jahren verschiedentlich versprochen, ihre Entwicklungszusammenarbeit so zu reformieren, dass sie tatsächlich das Los der Armen verbessert. Ein paar Fortschritte sind erzielt worden, wichtige Probleme harren aber weiterhin einer Lösung. Eine internationale Konferenz zum Problem von Anfang September droht nach Ansicht zivilgesellschaftlicher Organisationen eher den Stillstand zu sanktionieren, als weitere Verbesserungen zu erzielen. Insbesondere konnten sich die Geberländer nicht darauf einigen, ihre fragwürdigsten Praktiken bei der Entwicklungszusammenarbeit zu beheben.

Folgende fünf strittigen Punkte bei der Vorbereitung der Konferenz  werden im Vortag behandelt:
1. Eigenverantwortung funktioniert nicht bei Einmischung von aussen
2. Eigenverantwortung verlangt Partizipation und Demokratie
3. Die Beschaffung von Hilfsleistungen sollte den Empfängerländern nützen
4. Der Eigennutz der Geber schadet der Wirksamkeit der Hilfe
5. Die Geber können sich nur schlecht selber kontrollieren.

Download Vortrag (pdf, 87kB)

Artikelaktionen

Cover Der Streit um die Entwicklungshilfe

Der Streit um die Entwicklungshilfe

Das Buch von Peter Niggli zeigt, was Entwicklungs-zusammenarbeit (EZA) erreichen kann, warum die UNO-Millenniumsziele nützlich sind und warum man mehr tun muss. Niggli  warnt gleichzeitig davor, die Möglichkeiten der EZA zu überschätzen.

Infos

 
Benutzerspezifische Werkzeuge