Deza und multinationale Konzerne
International nimmt in der Entwicklungshilfe der Trend zu öffentlich-privaten Partnerschaften mit Multis zu. Auch die Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit (Deza) ist auf den Zug aufgesprungen. Die Erwartungen sind klar, die Kriterien für eine Zusammenarbeit hingegen vage.
Angesichts der grossen Präsenz von Schweizer Konzernen in ärmeren Ländern überlegt sich die Deza, wie diese zur lokalen Entwicklung beitragen könnten. Die nahe liegende Antwort wäre: Menschenrechte und ökologische Standards einhalten, existenzsichernde Löhne zahlen, auf Steueroptimierungstricks verzichten. Also die Fehlleistungen korrigieren, die seit Jahrzehnten das schlechte Image von Multis untermauern.
Die Deza überlegt in eine andere Richtung. Die Konzerne sollen ihre Kerngeschäfte so weit herunter brechen, dass sie auch für Menschen mit kleinen Einkommen zugänglich sind und so zur Armutsminderung beitragen.
Lesen Sie den Beitrag von Alliance Sud-Mitarbeiterin Michèle Laubscher aus GLOBAL+, Ausgabe Sommer 2011
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