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Gender-Apartheid als Hindernis für Entwicklung

Veröffentlicht am: 15. 11. 2005

Unter diesem Titel organisierte Alliance Sud zusammen mit der Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit (Deza) am 15. November 2005 eine internationale Fachtagung in Bern. Neben anderen Fachfrauen referierten Bundesrätin Micheline Calmy Rey und Noeleen Heyzer, Direktorin der Uno-Frauenorganisation Unifem.

Wahu KaaraVor zehn Jahren verabschiedete die Uno-Weltfrauenkonferenz unter dem Titel „Gleichstellung, Entwicklung und Frieden“ in Peking einen Aktionsplan zur Gleichstellung der Geschlechter.

Frauenrechte sind Menschenrechte

Die Konferenz anerkannte, dass von Armut vor allem Frauen betroffen sind, und betonte die zentrale Rolle der Frauen in der gesellschaftlichen Entwicklung. Unter dem Leitmotiv „Frauenrechte sind Menschenrechte“ beschloss sie ein umfangreiches Massnahmenpaket für die volle politische, wirtschaftliche und soziale Gleichstellung der Frauen.

Seither ist die Zahl der Frauen, die in Armut und prekären Arbeitsverhältnissen leben, weltweit angestiegen. Die Gewalt gegen Frauen und der Frauenhandel haben zugenommen. Vom Klimawandel sind Frauen in ärmeren Regionen am meisten betroffen. Krankheiten wie Aids erhalten zunehmend ein weibliches Gesicht.

Peking+10

Die Bilanzkonferenz Peking+10, die Anfang Jahr in New York stattfand, präsentierte gute Absichten. Neue Weichen wurden nicht gestellt.
Wo stehen wir zehn Jahre nach Peking? Was hat der Uno-Aktionsplan den Frauen gebracht? Und was können Frauen von den Millenniumsentwicklungszielen der Uno erwarten? An der gemeinsamen Tagung von Alliance Sud und der Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit (Deza) nehmen Fachfrauen aus dem In- und Ausland zur Umsetzung der Pekinger Aktionsplattform Stellung. Hindernisse auf dem Weg zur Gleichstellung sollen benannt und Strategien formuliert werden.

Im Bild: Wahu Karaa aus Kenia an der Tagung von Alliance Sud und Deza.

Download Tagungsdokumentation (pdf, 482kB)

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Im Früling ist ein Schweizer Ableger des europäischen Netzwerks „Women in Development Europe“ (WIDE) gegründet worden. Sie hat zum Ziel, die schweizerische Entwicklungs-, Wirtschafts- und Aussenpolitik in den Gender-Blick zu nehmen. ...>>

 
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