Zoom auf die Anfänge von Alliance Sud

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Anlässlich des 40. Geburtstags von Alliance Sud im Jahre 2011 machte InfoDoc auf Bestände des Informationsdienstes Dritte Welt, i3w, aufmerksam.

Alliance Sud geht auf den «Informationsdienst Dritte Welt, i3w» zurück. Der i3w wurde 1971 gegründet, um die Öffentlichkeit für die Anliegen der Länder im globalen Süden mittels Informations- und Dokumentationsarbeit zu sensibilisieren. Eine Aufgabe, welche InfoDoc, die Dokumentationszentren von Alliance Sud, noch heute wahrnehmen. Aufschluss über einige wichtige Etappen ihres Werdegangs gibt eine kleine Chronologie (pdf,100 kB).

Das Archiv des i3w

Der i3w nahm 1972 seine Aktivitäten auf. Er betrieb Öffentlichkeitsarbeit und baute ein Pressearchiv auf. Ein Teil dieses Bestandes aus den Jahren 1972 bis 1992 wurde nun summarisch inventarisiert.

Es handelt sich dabei um Presseausschnitte, Broschüren, Flugblätter, Communiqués, Protokolle und weitere Arbeitsdokumente, die in Hängemappen aufbewahrt sind. Sie bilden wichtige Themen der Schweizer Entwicklungspolitik jenes Zeitraums ab. Zum Beispiel: Gesetz über die Entwicklungshilfe, Beziehungen der Schweiz zu den Entwicklungsbanken, Beitritt zu IWF und UNO, Exportrisikogarantie, Verschuldung, Waffenausfuhr. Die thematische Konzentration macht den Bestand einmalig, zudem dürften die meisten Dokumente kaum digital greifbar sein.

Den i3w-Bestand konsultieren

Der i3w-Bestand der Jahre 1972 bis 1992 ist im Dokumentationszentrum einsehbar. Er ist ein Fundstück für all jene, die sich sich mit den internationalen Beziehungen und Verflechtungen der Schweiz jener Periode befassen und/oder archivarische Interessen verfolgen. Um einen ersten Eindruck zu vermitteln und ein gezielteres Recherchieren zu ermöglichen, wurde eine Inventarliste erstellt (pdf, 76 kB).

Bibliographie

Wer sich vertiefter mit der Geschichte von Alliance Sud und damit gleichzeitig mit der Geschichte der Schweizer Entwicklungspolitik auseinandersetzen will, findet im Dokumentationszentrum weiterführende Literatur: Bibliographie (pdf, 42 kB).