Voluntourismus

Veranstaltung
Entwickelt sich der Freiwilligendienst hin zum touristischen Angebot? Darüber und über die Vor- und Nachteile der Freiwilligenarbeit in den Ländern des Südens diskutieren Stefan Stolle und Fernanda Gurzeler-Hofer am 21. September in der InfoDoc Bern.

Datum: Donnerstag, 21. September 2017

Zeit: 18.15 Uhr

Ort: Alliance Sud InfoDoc, Monbijoustrasse 29, 3011 Bern

Gast: Stefan Stolle, Helvetas und Fernanda Gurzeler-Hofer, Unité

Moderation: Eva Schmassmann, Alliance Sud

Anmeldung erwünscht an dokumentation@alliancesud.ch oder 031 390 93 37.

Die Veranstaltung ist kostenlos.

 

Immer mehr Menschen wollen in ihren Ferien «gutes Tun» oder mit einem Freiwilligeneinsatz in den Ländern des Südens hinter die touristischen Kulissen schauen. Die Tourismusbranche hat das erkannt und die Angebote im Voluntourismus-Geschäft werden immer zahlreicher. Doch bei der Auswahl der Anbieter sei Vorsicht geboten. Wichtige Kriterien für eine wirksame und verantwortungsvolle Freiwilligenarbeit sind eine intensive Vor- und Nachbereitung des entwicklungspolitischen Lernens, effektiver Kindesschutz und die Zusammenarbeit auf Augenhöhe mit den lokalen Organisationen. Seriöse Anbieter zeichnen sich durch diese Kriterien aus. Und so können die Teilnehmenden während ihres Projekt-Einsatzes wichtige interkulturelle Lernerfahrungen sammeln, die über den Einsatz hinaus wirken.


Im Gespräch gehen Stefan Stolle (Helvetas) und Fernanda Gurzeler-Hofer (Unité) auf Vor- und Nachteile von solchen Freiwilligeneinsätzen ein und berichten, wie eine Schweizer Entwicklungsorganisation mit diesen Freiwilligeneinsätzen umgeht und welche Standards in der personellen Entwicklungszusammenarbeit (PEZA) bei Auslandeinsätzen gefordert werden.

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