Politik

Agenda 2030

Alliance Sud setzt sich für eine über alle Themenfelder kohärente Schweizer Politik ein, die sich konsequent an der Uno-Agenda 2030 ausrichtet. Dieser im Herbst 2015 von 193 Staatschefs verabschiedete Rahmen einer neuen «Weltinnenpolitik» formuliert 17 Ziele für nachhaltige Entwicklung (Sustainable Development Goals). Sie stehen für einen dauerhaften und gerechten Ausgleich zwischen Sozialem, der Umwelt und der Wirtschaft – und zwar heute und für zukünftige Generationen. Norden und Süden stehen dabei gleichermassen in der Pflicht; globale und nationale Interessen sollen nicht gegeneinander ausgespielt werden. Im Verbund mit Schweizer Nichtregierungsorganisationen überprüft Alliance Sud, inwiefern die Schweiz den SDG gerecht wird.

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10.12.2018

Es braucht endlich Nachhaltigkeitsprüfungen!

Nachhaltigkeit darf kein Wunschkonzert sein. Nähme sie der Bundesrat ernst, müsste ihre Überprüfung auch in Freihandelsabkommen eine Selbstverständlichkeit sein.
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10.12.2018

Zankapfel Migrationspakt

Die Schweizer Politik hat in den letzten Wochen ein unwürdiges Bild abgegeben. Das Gezänk über die wohlabgewogene Absichtserklärung der Uno gibt einen Vorgeschmack auf das Wahljahr 2019.
Veranstaltung
9.11.2018

«Die Jungs von Qarabaghi»

Was bedeutet es, als junger Mensch zu flüchten und in einer anderen Kultur Fuss zu fassen? Schweizer Dokfilm mit anschliessendem Gespräch mit den Protagonisten und Fachleuten. So 18. November 2018, 11.00h, Kino KOSMOS, Zürich.

Entwicklungspolitik

Alliance Sud verfolgt und analysiert die von den Industrieländern dominierte Politik der Entwicklungszusammenarbeit. Sie unterstützt das Interesse der Entwicklungsländer und ihrer Bevölkerungen, im Rahmen der Uno gleichberechtigt auf die Ausgestaltung dieser Politik einzuwirken. In der Schweiz setzt sich Alliance Sud für eine sinnvolle Entwicklungszusammenarbeit ein, die nicht für aussenwirtschaftliche, diplomatische oder innenpolitische Zwecke missbraucht wird. Ziel von Alliance Sud ist ausserdem, dass die Schweiz wie international vereinbart 0.7 Prozent des Bruttonationaleinkommens für Entwicklungszusammenarbeit verwendet.

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10.12.2018

Entwicklungshilfe: Ein grosses Missverständnis

Gastautor Elísio Macamo kritisiert, wie Entwicklung in Europa heute gedacht wird. Starke Institutionen seien nicht die Ursache, sondern die Folge von Entwicklung, historische Prozesse müssten als offen begriffen werden.
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10.12.2018

Der Kater nach dem Goldrausch

Burkina Faso gehört zu den ärmsten Ländern der Welt. Zwar gibt es eine engagierte Zivilgesellschaft, doch das Land ist auch ein exemplarisches Beispiel für hartnäckige Entwicklungsprobleme.
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10.12.2018

«Es braucht von allen Seiten mehr Transparenz»

Interview mit Napina Odette Toe, Projektverantwortliche bei ORCADE (Organisation pour le renforcement des capacités de développement), Nichtregierungsorganisation aus Ouagadougou, Burkina Faso.

Klima und Umwelt

Alliance Sud engagiert sich für eine Schweizer Umwelt- und Klimapolitik, welche die planetaren und atmosphärischen Grenzen respektiert. Basis dafür sind die Ziele für nachhaltige Entwicklung sowie das Klimaabkommen von Paris, das die globale Erwärmung auf 1.5 bis 2.0°C gegenüber dem vorindustriellen Niveau beschränken will. Die Schweiz muss nicht nur ihre CO₂-Emissionen bis 2040 auf null reduzieren, sondern auch ihre Mitverantwortung für die Ursachen und Auswirkungen des globalen Klimawandels anerkennen. Um dessen Folgen zu bewältigen, braucht der globale Süden Unterstützung. Alliance Sud verlangt von der Schweiz ein verstärktes finanzielles Engagement über die herkömmliche Entwicklungszusammenarbeit hinaus; die Klimafinanzierung darf nicht auf Kosten von Armutsreduktion, Bildung und Gesundheit gehen.

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10.12.2018

Klimapolitik auf der Kriechspur

Am Klimagipfel COP 24 im polnischen Kattowitz soll das Regelwerk für die Umsetzung des Pariser Klimaübereinkommens verabschiedet werden. Eine Herkulesarbeit mit offenem Ausgang. Unterdessen bleiben die grossen politischen Fragen ungelöst.
Medienmitteilung
7.12.2018

Klimaschutz braucht eine Flugticketabgabe!

Verkehrs-, umwelt- und entwicklungspolitische Organisationen appellieren mit «Klimaschutzengeln» an den Nationalrat, eine Flugticketabgabe einzuführen.
Medienmitteilung
3.12.2018

CO2-Gesetz: Offener Brief an den Nationalrat

Wo bleibt der Schweizer Beitrag zur Umsetzung des Klimaabkommens von Paris? Zu Beginn der Debatte über die Revision des CO2-Gesetzes im Nationalrat zeigt die Klima-Allianz die Ambitionslücken auf.

Steuer- und Finanzpolitik

Alliance Sud setzt sich für eine Schweizer Steuer- und Finanzpolitik ein, die im Einklang steht mit einer nachhaltigen Entwicklung der Welt. Als Mitglied der Global Alliance for Tax Justice bekämpft sie die weltweite Steuervermeidung vermögender Privatpersonen und multinationaler Unternehmen, denn Steuerflucht untergräbt Demokratie und Wohlfahrt weltweit. Der Schweiz kommt hier als nach wie vor grösster Offshore-Finanzplatz der Welt und als prominente Steueroase eine ganz spezielle Verantwortung zu. Alliance Sud setzt sich in der Schweiz zudem für griffige Regulierungen auf den Finanzmärkten ein, die eine weltweit gerechte Verteilung von Ressourcen fördert und einen wesentlichen Beitrag zur Unterbindung der wirtschaftlichen Ausbeutung der Länder des Südens leistet.

 

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7.10.2018

Ein Nein zu Doping reicht nicht mehr

Referendum zur Steuervorlage 17 hin oder her: Die progressiven Kräfte in der Steuerpolitik müssen für den Schweizer Fiskus eine nachhaltige Alternative zum Gewinnverschiebungsdoping aus dem Ausland entwickeln.
Politischer Artikel
27.9.2018

Zwerge wollen Zwerge bleiben

Die meisten Schweizerinnen und Schweizer sind heute wohl überzeugt: Das Bankgeheimnis ist tot. Doch bei genauerem Hinschauen muss man feststellen: Es ist ziemlich lebendig – oder zumindest untot.
Studie
10.9.2018

SV17: Das sind die Steuerschlupflöcher für Multis

Gewinnverschiebungen multinationaler Konzerne in die Schweiz schädigen die Länder des globalen Südens massiv. Die vorliegende Steuervorlage 17 (SV17) wird dies nicht ändern – im Gegenteil. Dies zeigt die Recherche von Alliance Sud.

Handel und Investitionen

Alliance Sud analysiert die internationalen Handelsregeln und setzt sich dafür ein, dass diese gerechter ausgestaltet werden. Anstelle von Verhandlungen im multilateralen Rahmen der Welthandelsorganisation (WTO) treten zunehmend bilaterale Freihandelsabkommen oder Partnerschaftsverträge wie die transatlantische Handelspartnerschaft (TTIP) oder das Dienstleistungsabkommen TISA. Beides sind von Industriestaaten initiierte Versuche, die De-Regulierung der Märkte voranzubringen und die Möglichkeiten der Staaten einzuschränken, ihre eigenen Interessen zu schützen. Auch bei Investitionsabkommen setzt sich Alliance Sud dafür ein, dass der Schutz der Menschenrechte, Umweltstandards und nachhaltige Entwicklungsziele nicht nur Eingang finden, sondern auch eingehalten und überwacht werden.

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10.12.2018

Gemeinsam gegen China – und die Ärmsten

Von Donald Trump unter Druck gesetzt drängt auch die EU auf eine radikale Reform der Welthandelsorganisation WTO. Im Visier ist der locker Umgang Chinas mit WTO-Regeln. Kommt die Reform, so könnte sie auch den Entwicklungsländern schaden.
Medienmitteilung
29.10.2018

Mercosur-Freihandel nicht um jeden Preis

Die neu gebildete Mercosur-Koalition fordert, dass verbindliche Nachhaltigkeitskriterien ins geplante Freihandelsabkommen aufgenommen, die sensiblen Landwirtschaftsprodukte nicht gefährdet und der Konsumentenschutz nicht geschwächt werden.
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7.10.2018

«Kornkammer sein, ist kein Geschäftsmodell»

In den Mercosur-Staaten empören sich weite Kreise über Freihandelsverhandlungen mit der EU. Befürchtet wird der Verlust von Industrie-Jobs zugunsten einer Wirtschaft, die vom Export von Rohstoffen lebt. Nicht anders liegt der Fall mit der EFTA.

Unternehmen und Menschenrechte

Alliance Sud engagiert sich in der breiten Koalition von Schweizer Nichtregierungsorganisationen, die im Frühjahr 2015 gemeinsam die Konzernverantwortungsinitiative lanciert haben. In den Jahren davor hatten sich Regierung und Parlament geweigert, gesetzliche Massnahmen zu ergreifen, um die seit 2011 gültigen Uno-Leitprinzipien für Unternehmen und Menschenrechte umzusetzen. Diese verlangen, dass ein geeigneter smart mix aus freiwilligen Massnahmen und gesetzlichen Regulierungen die Beachtung der Menschenrechte in Unternehmen nachhaltig verbessern soll.

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10.12.2018

«Haben wir keine Angst vor klaren Worten!»

Seine liberalen Prinzipien vertritt der frühere Tessiner Ständerat Dick Marty heute unter anderem als Ko-Präsident des Komitees der Konzernverantwortungsinitiative. Der Autor des neuen Buchs «Une certaine idée de la justice» im Gespräch.
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8.10.2018

Kleine Schweiz ganz gross

Schweizer Konzerne sind wichtige Akteure auf den Weltmärkten. Nicht zuletzt auch in Entwicklungsländern, die unter schwacher Regierungsführung leiden. Vier Grafiken erläutern, warum die Schweiz besonders zu globaler Verantwortlichkeit aufgerufen ist.
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24.6.2018

Manchmal bewegt sie sich doch, die Schweiz!

Die Diskussion um die Menschenrechts- und Umweltverantwortung von Schweizer Multis ist in der Mitte der Gesellschaft angekommen. Das Parlament setzt sich ernsthaft mit der Konzernverantwortungsinitiative auseinander.

Politik

Politik für eine gerechte Welt. Wir setzen uns für gerechte Beziehungen zwischen Norden und Süden ein.

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