Politik

Agenda 2030

Alliance Sud setzt sich für eine über alle Themenfelder kohärente Schweizer Politik ein, die sich konsequent an der Uno-Agenda 2030 ausrichtet. Dieser im Herbst 2015 von 193 Staatschefs verabschiedete Rahmen einer neuen «Weltinnenpolitik» formuliert 17 Ziele für nachhaltige Entwicklung (Sustainable Development Goals). Sie stehen für einen dauerhaften und gerechten Ausgleich zwischen Sozialem, der Umwelt und der Wirtschaft – und zwar heute und für zukünftige Generationen. Norden und Süden stehen dabei gleichermassen in der Pflicht; globale und nationale Interessen sollen nicht gegeneinander ausgespielt werden. Im Verbund mit Schweizer Nichtregierungsorganisationen überprüft Alliance Sud, inwiefern die Schweiz den SDG gerecht wird.

Online-Artikel
19.2.2018

Die Trommeln haben nie aufgehört zu sprechen

Im Sudan – während Jahrzehnten politisch und kulturell isoliert – bewegt sich etwas. Ein auf Schweizer Initiative basierendes Kulturfestival weckt Hoffnung. Reportage.
Position
9.2.2018

Offener Brief gegen erleichterten Waffenexport

Über zwei Dutzend Organisationen, die sich für Frieden, Menschenrechte und nachhaltige Entwicklung einsetzen, haben einen offenen Brief der GSoA gegen eine Erleichterung von Waffenexporten in Bürgerkriegsländer unterzeichnet.
Medienmitteilung
30.1.2018

Falsche Entwicklung: NEIN zu No Billag!

Weltweit zeichnen sich entwickelte Gesellschaften durch Meinungsvielfalt und den freien Zugang zu hochwertiger Information aus. Beides setzt die No Billag-Initiative in der Schweiz aufs Spiel. Alliance Sud empfiehlt ein Nein zum Volksbegehren.

Entwicklungspolitik

Alliance Sud verfolgt und analysiert die von den Industrieländern dominierte Politik der Entwicklungszusammenarbeit. Sie unterstützt das Interesse der Entwicklungsländer und ihrer Bevölkerungen, im Rahmen der Uno gleichberechtigt auf die Ausgestaltung dieser Politik einzuwirken. In der Schweiz setzt sich Alliance Sud für eine sinnvolle Entwicklungszusammenarbeit ein, die nicht für aussenwirtschaftliche, diplomatische oder innenpolitische Zwecke missbraucht wird. Ziel von Alliance Sud ist ausserdem, dass die Schweiz wie international vereinbart 0.7 Prozent des Bruttonationaleinkommens für Entwicklungszusammenarbeit verwendet.

Politischer Artikel
8.2.2018

Von Reset-Knöpfen

100 Tage ist Bundesrat Ignazio Cassis im Amt. Kohärentes zu seiner Arbeit als Entwicklungsminister war bis jetzt nicht zu erfahren.
Artikel GLOBAL+
11.12.2017

Wo die Missverständnisse wuchern

Entwicklungszusammenarbeit soll Migration verhindern und Terrorismus vorbeugen. Das ist zu kurz gedacht. Eine überfällige Klarstellung der Grenzen und Möglichkeiten von EZA.
Résumé
26.11.2017

So arbeiten Entwicklungsorganisationen heute

Hilfswerke bauen Brunnen und Brücken. Dieses Bild der Schweizer Entwicklungszusammenarbeit ist längst überholt. Alliance Sud stellt die Arbeit ihrer Träger und Partner vor. Das Wichtigste auf den Punkt gebracht.

Klima und Umwelt

Alliance Sud engagiert sich für eine Schweizer Umwelt- und Klimapolitik, welche die planetaren und atmosphärischen Grenzen respektiert. Basis dafür sind die Ziele für nachhaltige Entwicklung sowie das Klimaabkommen von Paris, das die globale Erwärmung auf 1.5 bis 2.0°C gegenüber dem vorindustriellen Niveau beschränken will. Die Schweiz muss nicht nur ihre CO₂-Emissionen bis 2040 auf null reduzieren, sondern auch ihre Mitverantwortung für die Ursachen und Auswirkungen des globalen Klimawandels anerkennen. Um dessen Folgen zu bewältigen, braucht der globale Süden Unterstützung. Alliance Sud verlangt von der Schweiz ein verstärktes finanzielles Engagement über die herkömmliche Entwicklungszusammenarbeit hinaus; die Klimafinanzierung darf nicht auf Kosten von Armutsreduktion, Bildung und Gesundheit gehen.

Politischer Artikel
25.1.2018

Klimapolitik ist (auch) Aussenpolitik!

«Das Herzstück der Schweizer Klimapolitik» – so nennt der Bundesrat seinen Vorschlag zur Totalrevision des CO₂-Gesetzes – widerspricht Geist und Zielen des Pariser Klimaübereinkommens.
Medienmitteilung
19.1.2018

Öl verkaufen oder Klima schützen?

Der Entwurf des Bundesrats für das neue CO₂-Gesetz trägt die Handschrift der schweizerischen Öl- und Gasverkäufer. Er erwähnt nicht einmal das Pariser Übereinkommen. Die Klima-Allianz appelliert an die Umweltkommission des Nationalrats (UREK-N).
Artikel GLOBAL+
11.12.2017

Das arme Bangladesch geht voran

Der arme und bereits heute von einschneidenden Klimaveränderungen gezeichnete Staat kann und will nicht auf überfällige Klimazahlungen aus dem Norden warten. Alliance Sud sprach mit Saleemul Huq, Klima- und Entwicklungsforscher.

Steuer- und Finanzpolitik

Alliance Sud setzt sich für eine Schweizer Steuer- und Finanzpolitik ein, die im Einklang steht mit einer nachhaltigen Entwicklung der Welt. Als Mitglied der Global Alliance for Tax Justice bekämpft sie die weltweite Steuervermeidung vermögender Privatpersonen und multinationaler Unternehmen, denn Steuerflucht untergräbt Demokratie und Wohlfahrt weltweit. Der Schweiz kommt hier als nach wie vor grösster Offshore-Finanzplatz der Welt und als prominente Steueroase eine ganz spezielle Verantwortung zu. Alliance Sud setzt sich in der Schweiz zudem für griffige Regulierungen auf den Finanzmärkten ein, die eine weltweit gerechte Verteilung von Ressourcen fördert und einen wesentlichen Beitrag zur Unterbindung der wirtschaftlichen Ausbeutung der Länder des Südens leistet.

 

Politischer Artikel
17.2.2018

Stiglitz und Piketty fordern neues Steuerregime

Prominente Ökonomen wie Nobelpreisträger Joseph Stiglitz und Thomas Piketty fordern die Einführung der «Unitary Taxation» bei der Besteuerung von globalen Konzernen.
Politischer Artikel
2.2.2018

Weshalb ist die Welt so ungerecht?

Inzwischen besitzt das reichste Prozent der Weltbevölkerung mehr als die anderen 99 Prozent zusammen. Erklärungen von Dominik Gross im WORK-Interview.
Politischer Artikel
2.2.2018

Weshalb ist die Welt so ungerecht?

Inzwischen besitzt das reichste Prozent der Weltbevölkerung mehr als die anderen 99 Prozent zusammen. Erklärung von Dominik Gross im WORK-Interview.

Handel und Investitionen

Alliance Sud analysiert die internationalen Handelsregeln und setzt sich dafür ein, dass diese gerechter ausgestaltet werden. Anstelle von Verhandlungen im multilateralen Rahmen der Welthandelsorganisation (WTO) treten zunehmend bilaterale Freihandelsabkommen oder Partnerschaftsverträge wie die transatlantische Handelspartnerschaft (TTIP) oder das Dienstleistungsabkommen TISA. Beides sind von Industriestaaten initiierte Versuche, die De-Regulierung der Märkte voranzubringen und die Möglichkeiten der Staaten einzuschränken, ihre eigenen Interessen zu schützen. Auch bei Investitionsabkommen setzt sich Alliance Sud dafür ein, dass der Schutz der Menschenrechte, Umweltstandards und nachhaltige Entwicklungsziele nicht nur Eingang finden, sondern auch eingehalten und überwacht werden.

Medienmitteilung
2.2.2018

Palmöl: Offener Brief an den Bundesrat

Palmöl muss aus dem Freihandelsabkommen zwischen der Schweiz und Indonesien ausgeschlossen werden. Dies fordern Schweizer Umwelt-, Menschenrechts-, Konsumenten- und Bauernorganisationen in einem offenen Brief an Bundesrat Johann Schneider-Ammann.
Artikel GLOBAL+
11.12.2017

Arbeiten am digitalen Graben

Auf leisen Sohlen kommt die Liberalisierung des grenzenlosen digitalen Handels. Nach offizieller Lesart geht es in Buenos Aires vorerst nur um harmlose technische Fragen. Doch die USA und ihre IT-Giganten stellen jetzt die Weichen zu ihren Gunsten.
Medienmitteilung
7.12.2017

Alliance Sud an der WTO-Ministerkonferenz

Sei es die Liberalisierung des E-Commerce oder der Abbau von Agrarsubventionen: Die Positionen von Nord und Süd stehen sich an der WTO-Ministerkonferenz vom 10.-13. Dezember diametral gegenüber. Alliance Sud ist in Buenos Aires präsent.

Unternehmen und Menschenrechte

Alliance Sud engagiert sich in der breiten Koalition von Schweizer Nichtregierungsorganisationen, die im Frühjahr 2015 gemeinsam die Konzernverantwortungsinitiative lanciert haben. In den Jahren davor hatten sich Regierung und Parlament geweigert, gesetzliche Massnahmen zu ergreifen, um die seit 2011 gültigen Uno-Leitprinzipien für Unternehmen und Menschenrechte umzusetzen. Diese verlangen, dass ein geeigneter smart mix aus freiwilligen Massnahmen und gesetzlichen Regulierungen die Beachtung der Menschenrechte in Unternehmen nachhaltig verbessern soll.

Medienmitteilung
11.12.2017

Economiesuisse torpediert konstruktiven Dialog

Die Rechtskommission des Nationalrats lehnt einen Gegenvorschlag zur Konzernverantwortungsinitiative ab. Im Hingergrund gewirkt hat Economiesuisse. Sie torpediert damit einen konstruktiven Dialog zwischen Konzernen und NGOs.
Artikel GLOBAL+
11.12.2017

Paradiesische Freiwilligkeit

Unzählige Unternehmen nutzen höchst freiwillig jede kleinste Gesetzeslücke, um ihren Gewinn zu maximieren. Freiwilligkeit ist auch das Mantra des Bundesrats, wenn es um Einhaltung der Menschenrechte geht.
Artikel GLOBAL+
11.12.2017

«Profit darf kein Selbstzweck sein»

Ende Oktober tagte in Genf unter der Präsidentschaft von Guillaume Long (Ekuador) eine intergouvernementale Arbeitsgruppe. Ihr Auftrag: Erarbeitung eines verbindlichen UNO-Vertrags zu transnationalen Unternehmen und Menschenrechten. Das Interview.

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