Politik

Agenda 2030

Alliance Sud setzt sich für eine über alle Themenfelder kohärente Schweizer Politik ein, die sich konsequent an der Uno-Agenda 2030 ausrichtet. Dieser im Herbst 2015 von 193 Staatschefs verabschiedete Rahmen einer neuen «Weltinnenpolitik» formuliert 17 Ziele für nachhaltige Entwicklung (Sustainable Development Goals). Sie stehen für einen dauerhaften und gerechten Ausgleich zwischen Sozialem, der Umwelt und der Wirtschaft – und zwar heute und für zukünftige Generationen. Norden und Süden stehen dabei gleichermassen in der Pflicht; globale und nationale Interessen sollen nicht gegeneinander ausgespielt werden. Im Verbund mit Schweizer Nichtregierungsorganisationen überprüft Alliance Sud, inwiefern die Schweiz den SDG gerecht wird.

Artikel GLOBAL+
26.6.2017

Tourismus: Qualität statt Quantität!

Das laufende Uno-Jahr des nachhaltigen Tourismus soll einen wichtigen Beitrag zur Erreichung der Agenda 2030-Ziele leisten. Doch das Jahr droht als reine Tourismusförderung missbraucht zu werden.
Politischer Artikel
22.6.2017

Thematisches Weltsozialforum 2018 in Salvador

Vom 13. bis 18. März 2018 wird in Salvador de Bahia ein thematisches Weltsozialforum (WSF) stattfinden. Das hat ein brasilianisches Organisationskollektiv des WSF beschlossen. Die Zukunft des WSF als Ganzes bleibt in der Schwebe.
Medienmitteilung
22.6.2017

real21: Eingabefrist für Medienpreis läuft

«real21 - die Welt verstehen» prämiert jährlich qualitativ hochstehende Medienbeiträge über Themen der globalen Entwicklung. Im Herbst 2017 vergibt eine Fachjury zum zweiten Mal ein Haupt- und ein Förderpreis vergeben (10'000 resp. 5'000 CHF).

Entwicklungspolitik

Alliance Sud verfolgt und analysiert die von den Industrieländern dominierte Politik der Entwicklungszusammenarbeit. Sie unterstützt das Interesse der Entwicklungsländer und ihrer Bevölkerungen, im Rahmen der Uno gleichberechtigt auf die Ausgestaltung dieser Politik einzuwirken. In der Schweiz setzt sich Alliance Sud für eine sinnvolle Entwicklungszusammenarbeit ein, die nicht für aussenwirtschaftliche, diplomatische oder innenpolitische Zwecke missbraucht wird. Ziel von Alliance Sud ist ausserdem, dass die Schweiz wie international vereinbart 0.7 Prozent des Bruttonationaleinkommens für Entwicklungszusammenarbeit verwendet.

Medienmitteilung
28.6.2017

Unausgeglichener Bundesrat

Der Bundesrat hat heute unter dem Titel «ausgeglichener Voranschlag» seinen Entwurf für das Bundesbudget 2018 präsentiert. Fakt ist: Es handelt sich um ein völlig einseitiges Sparpaket, das vor allem auf Kosten der Entwicklungszusammenarbeit geht.
Politischer Artikel
26.6.2017

Offene Stelle: Schweizer Entwicklungsminister/in

Infolge Rücktritt des Stelleninhabers suchen wir per 1. November 2017 ein neues Mitglied der Schweizer Landesregierung. Auskunft zum Anforderungsprofil und den Herausforderungen, die Sie erwarten, erteilt Alliance Sud.
Artikel GLOBAL+
26.6.2017

Asylkosten: Der grosse Etikettenschwindel

Auch 2016 blieb jeder fünfte Franken an öffentlichen Entwicklungsgeldern im Inland. Die Schweiz ist damit die grösste Empfängerin ihrer eigenen Entwicklungsgelder.

Klima und Umwelt

Alliance Sud engagiert sich für eine Schweizer Umwelt- und Klimapolitik, welche die planetaren und atmosphärischen Grenzen respektiert. Basis dafür sind die Ziele für nachhaltige Entwicklung sowie das Klimaabkommen von Paris, das die globale Erwärmung auf 1.5 bis 2.0°C gegenüber dem vorindustriellen Niveau beschränken will. Die Schweiz muss nicht nur ihre CO₂-Emissionen bis 2040 auf null reduzieren, sondern auch ihre Mitverantwortung für die Ursachen und Auswirkungen des globalen Klimawandels anerkennen. Um dessen Folgen zu bewältigen, braucht der globale Süden Unterstützung. Alliance Sud verlangt von der Schweiz ein verstärktes finanzielles Engagement über die herkömmliche Entwicklungszusammenarbeit hinaus; die Klimafinanzierung darf nicht auf Kosten von Armutsreduktion, Bildung und Gesundheit gehen.

Artikel GLOBAL+
27.6.2017

Ausser Spesen nix gewesen!

Der Bundesrat hat keinen Plan, wie er jährlich rund eine Milliarde Franken für internationale Klimaschutzprojekte mobilisieren will. Schlimmer noch: Er bestätigt, dass er dafür dreistellige Millionenbeträge von Deza und Seco zweckentfremden will.
Medienmitteilung
2.6.2017

US-Regierung sabotiert Klimaschutz

Der Entscheid des US-Präsidenten, aus dem Klimaabkommen von Paris auszusteigen, ist auch ein Angriff auf die Interessen der Schweiz.
Medienmitteilung
10.5.2017

Die Schweiz drückt sich um ihre Verantwortung

Der Bericht des Bundesrats über die Beiträge an die internationale Klimafinanzierung enttäuscht auf der ganzen Linie. Denn die Frage bleibt offen: Wie sollen bis 2020 rund 1‘000 Mio CHF jährlich zusätzlich und verursachergerrecht mobilisiert werden?

Steuer- und Finanzpolitik

Alliance Sud setzt sich für eine Schweizer Steuer- und Finanzpolitik ein, die im Einklang steht mit einer nachhaltigen Entwicklung der Welt. Als Mitglied der Global Alliance for Tax Justice bekämpft sie die weltweite Steuervermeidung vermögender Privatpersonen und multinationaler Unternehmen, denn Steuerflucht untergräbt Demokratie und Wohlfahrt weltweit. Der Schweiz kommt hier als nach wie vor grösster Offshore-Finanzplatz der Welt und als prominente Steueroase eine ganz spezielle Verantwortung zu. Alliance Sud setzt sich in der Schweiz zudem für griffige Regulierungen auf den Finanzmärkten ein, die eine weltweit gerechte Verteilung von Ressourcen fördert und einen wesentlichen Beitrag zur Unterbindung der wirtschaftlichen Ausbeutung der Länder des Südens leistet.

 

Vernehmlassung
13.4.2017

Ja zur Ausweitung des Informationsaustauschs

Alliance Sud begrüsst die Einführung des automatischen Informationsaustauschs (AIA) über Finanzkonten mit zusätzlichen Staaten und Territorien. Vernehmlassung.
Artikel GLOBAL+
28.3.2017

Informationsaustausch: Automatisch selektiv

Der Bundesrat will den automatischen Austausch der Bankdaten möglicher Steuerhinterzieher auf wenige Entwicklungsländer ausweiten. Aber auch auf die G20-Mitglieder China und Russland. Dem Parlament stehen heftige Debatten bevor.
Vernehmlassung
14.3.2017

Ausweitung automatischer Informationsaustausch

Alliance Sud begrüsst die geplante Einführung des automatischen Informationsaustausch (AIA) der Bankdaten möglicher Steuerhinterzieher mit weiteren Partnerländern.

Handel und Investitionen

Alliance Sud analysiert die internationalen Handelsregeln und setzt sich dafür ein, dass diese gerechter ausgestaltet werden. Anstelle von Verhandlungen im multilateralen Rahmen der Welthandelsorganisation (WTO) treten zunehmend bilaterale Freihandelsabkommen oder Partnerschaftsverträge wie die transatlantische Handelspartnerschaft (TTIP) oder das Dienstleistungsabkommen TISA. Beides sind von Industriestaaten initiierte Versuche, die De-Regulierung der Märkte voranzubringen und die Möglichkeiten der Staaten einzuschränken, ihre eigenen Interessen zu schützen. Auch bei Investitionsabkommen setzt sich Alliance Sud dafür ein, dass der Schutz der Menschenrechte, Umweltstandards und nachhaltige Entwicklungsziele nicht nur Eingang finden, sondern auch eingehalten und überwacht werden.

Artikel GLOBAL+
27.6.2017

Verantwortungsvoll investieren im Iran – geht das?

Unternehmen müssen die Menschenrechte respektieren, auch bei Investitionen im Ausland. Welche Rolle soll die Schweiz bei der Erschliessung des Investoren-Eldorados Iran spielen?
Artikel GLOBAL+
24.3.2017

Ja zur Globalisierung, aber einer gerechten!

Die Wahl von Donald Trump zum US-Präsidenten setzt einer Entwicklung die Krone auf: Immer mehr Menschen in den Industrieländern halten die Globalisierung für verfehlt. Hat damit die progressive «Globalisierungskritik» gewonnen? Eine Analyse.
Vernehmlassung
18.1.2017

Untauglicher Ersatz für das Schoggigesetz

Exportsubventionen der Schweizer Landwirtschaft sind nicht mehr WTO-konform. Die Schweiz muss das sogenannte Schoggigesetz streichen. Der bundesrätliche Vorschlag dazu ist aus entwicklungspolitischer Sicht allerdings unbrauchbar.

Unternehmen und Menschenrechte

Alliance Sud engagiert sich in der breiten Koalition von Schweizer Nichtregierungsorganisationen, die im Frühjahr 2015 gemeinsam die Konzernverantwortungsinitiative lanciert haben. In den Jahren davor hatten sich Regierung und Parlament geweigert, gesetzliche Massnahmen zu ergreifen, um die seit 2011 gültigen Uno-Leitprinzipien für Unternehmen und Menschenrechte umzusetzen. Diese verlangen, dass ein geeigneter smart mix aus freiwilligen Massnahmen und gesetzlichen Regulierungen die Beachtung der Menschenrechte in Unternehmen nachhaltig verbessern soll.

Artikel GLOBAL+
26.6.2017

Das britische Parlament setzt Druck auf

Auch in Grossbritannien nimmt die Umsetzung der Uno-Leitprinzipien Fahrt auf. Ein Bericht verlangt weitgehend dasselbe wie die Konzernverantwortungsinitiative.
Artikel GLOBAL+
28.3.2017

NAP: Ein langer steiniger Weg zeichnet sich ab

Vier Jahre brauchte der Bundesrat um auf Feld eins stehen zu bleiben: Firmen sollen nicht zu einer Sorgfaltsprüfung verpflichtet werden, um Menschenrechtsverletzungen vorzubeugen. Stattdessen bleibt Freiwilligkeit Trumpf.
Artikel GLOBAL+
24.3.2017

Die Globalisierung der Verantwortung

Die Welt ist aus den Fugen, noch mehr als auch schon. Was das Nein zur USR III, die herrschende neoliberale Globaliserung und die Agenda 2030 miteinander zu tun haben. Editorial.

Politik

Politik für eine gerechte Welt. Wir setzen uns für gerechte Beziehungen zwischen Norden und Süden ein.

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