Politik

Agenda 2030

Alliance Sud setzt sich für eine über alle Themenfelder kohärente Schweizer Politik ein, die sich konsequent an der Uno-Agenda 2030 ausrichtet. Dieser im Herbst 2015 von 193 Staatschefs verabschiedete Rahmen einer neuen «Weltinnenpolitik» formuliert 17 Ziele für nachhaltige Entwicklung (Sustainable Development Goals). Sie stehen für einen dauerhaften und gerechten Ausgleich zwischen Sozialem, der Umwelt und der Wirtschaft – und zwar heute und für zukünftige Generationen. Norden und Süden stehen dabei gleichermassen in der Pflicht; globale und nationale Interessen sollen nicht gegeneinander ausgespielt werden. Im Verbund mit Schweizer Nichtregierungsorganisationen überprüft Alliance Sud, inwiefern die Schweiz den SDG gerecht wird.

Medienmitteilung
17.10.2018

Preise für Reportagen aus Indonesien bzw. Türkei

Die Journalistinnen Paula Scheidt und Meret Michel sind mit dem Haupt- und Förderpreis von real21 ausgezeichnet worden. Der Medienpreis von real21 prämierte zum dritten Mal herausragende journalistische Arbeiten zu Themen der globalen Entwicklung.
Medienmitteilung
17.10.2018

Preise für Reportagen aus Indonesien bzw. Türkei

Die Journalistinnen Paula Scheidt und Meret Michel sind mit dem Haupt- und Förderpreis von real21 ausgezeichnet worden. Der Medienpreis von real21 prämierte zum dritten Mal herausragende journalistische Arbeiten zu Themen der globalen Entwicklung.
Artikel global
7.10.2018

Den Widerstand weiterdenken

Nicht nur in autoritär regierten Ländern sind Menschenrechts- und DemokratieaktivistInnen im Visier der Mächtigen. Zeit, um neue Visionen und Strategien zu entwickeln.

Entwicklungspolitik

Alliance Sud verfolgt und analysiert die von den Industrieländern dominierte Politik der Entwicklungszusammenarbeit. Sie unterstützt das Interesse der Entwicklungsländer und ihrer Bevölkerungen, im Rahmen der Uno gleichberechtigt auf die Ausgestaltung dieser Politik einzuwirken. In der Schweiz setzt sich Alliance Sud für eine sinnvolle Entwicklungszusammenarbeit ein, die nicht für aussenwirtschaftliche, diplomatische oder innenpolitische Zwecke missbraucht wird. Ziel von Alliance Sud ist ausserdem, dass die Schweiz wie international vereinbart 0.7 Prozent des Bruttonationaleinkommens für Entwicklungszusammenarbeit verwendet.

Artikel global
Politischer Artikel
27.9.2018

Keine korrupten Regime stützen

Sich mit korrupten diktatorischen Regimen an den Verhandlungstisch zu setzen und ihnen im Tausch gegen Migrationspartnerschaften und Rückführungsabkommen Entwicklungsprojekte anzubieten, ist kontraproduktiv. Mark Herkenrath im Gastkommentar der NZZ.
Vernehmlassung
2.7.2018

Alliance Sud zur «Zweiten Kohäsionsmilliarde»

Alliance Sud sieht die Zahlung einer weiteren «Kohäsionsmilliarde» an ausgewählte EU-Staaten im Agenda 2030-Kontext. Sollte der Bundesrat das vorgesehene Geschäft weiterverfolgen, müsste er in seiner Botschaft für Kostenwahrheit sorgen.

Klima und Umwelt

Alliance Sud engagiert sich für eine Schweizer Umwelt- und Klimapolitik, welche die planetaren und atmosphärischen Grenzen respektiert. Basis dafür sind die Ziele für nachhaltige Entwicklung sowie das Klimaabkommen von Paris, das die globale Erwärmung auf 1.5 bis 2.0°C gegenüber dem vorindustriellen Niveau beschränken will. Die Schweiz muss nicht nur ihre CO₂-Emissionen bis 2040 auf null reduzieren, sondern auch ihre Mitverantwortung für die Ursachen und Auswirkungen des globalen Klimawandels anerkennen. Um dessen Folgen zu bewältigen, braucht der globale Süden Unterstützung. Alliance Sud verlangt von der Schweiz ein verstärktes finanzielles Engagement über die herkömmliche Entwicklungszusammenarbeit hinaus; die Klimafinanzierung darf nicht auf Kosten von Armutsreduktion, Bildung und Gesundheit gehen.

Artikel global
15.10.2018

Infografik: Die Schweiz und das Klima

Die Schweizer Klimapolitik und die sogenannte Klimafinanzierung auf einen Blick. Die «global»-Infografik.
Medienmitteilung
8.10.2018

Nur sofortiges Handeln kann Klimachaos verhindern

Der Weltklimarat IPCC hat heute die Fakten zum global verbindlichen Klimaziel von maximal 1.5 Grad Erwärmung präsentiert. Die Klima-Allianz Schweiz zieht drei zwingende Schlüsse für die Schweiz.
Artikel global
7.10.2018

Ein Sommer als Lehrstück

Sommer 2018. Hitze, Dürre, Millionenschäden. Klimaextreme in der nördlichen Hemisphäre. Es könnte, es müsste die Trendwende in der Wahrnehmung des Klimawandels sein. Sogar in der Schweiz.

Steuer- und Finanzpolitik

Alliance Sud setzt sich für eine Schweizer Steuer- und Finanzpolitik ein, die im Einklang steht mit einer nachhaltigen Entwicklung der Welt. Als Mitglied der Global Alliance for Tax Justice bekämpft sie die weltweite Steuervermeidung vermögender Privatpersonen und multinationaler Unternehmen, denn Steuerflucht untergräbt Demokratie und Wohlfahrt weltweit. Der Schweiz kommt hier als nach wie vor grösster Offshore-Finanzplatz der Welt und als prominente Steueroase eine ganz spezielle Verantwortung zu. Alliance Sud setzt sich in der Schweiz zudem für griffige Regulierungen auf den Finanzmärkten ein, die eine weltweit gerechte Verteilung von Ressourcen fördert und einen wesentlichen Beitrag zur Unterbindung der wirtschaftlichen Ausbeutung der Länder des Südens leistet.

 

Artikel global
7.10.2018

Ein Nein zu Doping reicht nicht mehr

Referendum zur Steuervorlage 17 hin oder her: Die progressiven Kräfte in der Steuerpolitik müssen für den Schweizer Fiskus eine nachhaltige Alternative zum Gewinnverschiebungsdoping aus dem Ausland entwickeln.
Politischer Artikel
27.9.2018

Zwerge wollen Zwerge bleiben

Die meisten Schweizerinnen und Schweizer sind heute wohl überzeugt: Das Bankgeheimnis ist tot. Doch bei genauerem Hinschauen muss man feststellen: Es ist ziemlich lebendig – oder zumindest untot.
Studie
10.9.2018

SV17: Das sind die Steuerschlupflöcher für Multis

Gewinnverschiebungen multinationaler Konzerne in die Schweiz schädigen die Länder des globalen Südens massiv. Die vorliegende Steuervorlage 17 (SV17) wird dies nicht ändern – im Gegenteil. Dies zeigt die Recherche von Alliance Sud.

Handel und Investitionen

Alliance Sud analysiert die internationalen Handelsregeln und setzt sich dafür ein, dass diese gerechter ausgestaltet werden. Anstelle von Verhandlungen im multilateralen Rahmen der Welthandelsorganisation (WTO) treten zunehmend bilaterale Freihandelsabkommen oder Partnerschaftsverträge wie die transatlantische Handelspartnerschaft (TTIP) oder das Dienstleistungsabkommen TISA. Beides sind von Industriestaaten initiierte Versuche, die De-Regulierung der Märkte voranzubringen und die Möglichkeiten der Staaten einzuschränken, ihre eigenen Interessen zu schützen. Auch bei Investitionsabkommen setzt sich Alliance Sud dafür ein, dass der Schutz der Menschenrechte, Umweltstandards und nachhaltige Entwicklungsziele nicht nur Eingang finden, sondern auch eingehalten und überwacht werden.

Artikel global
7.10.2018

«Kornkammer sein, ist kein Geschäftsmodell»

In den Mercosur-Staaten empören sich weite Kreise über Freihandelsverhandlungen mit der EU. Befürchtet wird der Verlust von Industrie-Jobs zugunsten einer Wirtschaft, die vom Export von Rohstoffen lebt. Nicht anders liegt der Fall mit der EFTA.
Medienmitteilung
25.9.2018

Zufallsentscheid zu Palmöl im Ständerat

Der Ständerat hat sich äusserst knapp gegen die Motion Grin und für den Freihandel mit Palmöl aus Malaysia und Indonesien ausgesprochenDie Palmöl-Koalition erwartet nun vom Nationalrat die dringend nötige Korrektur.
Politischer Artikel
12.9.2018

NGO-Kritik am Freihandelsabkommen mit Indonesien

Die Schweiz soll darauf verzichten, auf weitreichende Patentrechte im EFTA-Freihandelsabkommen mit Indonesien zu drängen. Das verlangen Alliance Sud, Public Eye und das Third World Network in einem offenen Brief an den Bundesrat.

Unternehmen und Menschenrechte

Alliance Sud engagiert sich in der breiten Koalition von Schweizer Nichtregierungsorganisationen, die im Frühjahr 2015 gemeinsam die Konzernverantwortungsinitiative lanciert haben. In den Jahren davor hatten sich Regierung und Parlament geweigert, gesetzliche Massnahmen zu ergreifen, um die seit 2011 gültigen Uno-Leitprinzipien für Unternehmen und Menschenrechte umzusetzen. Diese verlangen, dass ein geeigneter smart mix aus freiwilligen Massnahmen und gesetzlichen Regulierungen die Beachtung der Menschenrechte in Unternehmen nachhaltig verbessern soll.

Artikel global
8.10.2018

Kleine Schweiz ganz gross

Schweizer Konzerne sind wichtige Akteure auf den Weltmärkten. Nicht zuletzt auch in Entwicklungsländern, die unter schwacher Regierungsführung leiden. Vier Grafiken erläutern, warum die Schweiz besonders zu globaler Verantwortlichkeit aufgerufen ist.
Artikel global
24.6.2018

Manchmal bewegt sie sich doch, die Schweiz!

Die Diskussion um die Menschenrechts- und Umweltverantwortung von Schweizer Multis ist in der Mitte der Gesellschaft angekommen. Das Parlament setzt sich ernsthaft mit der Konzernverantwortungsinitiative auseinander.
Politischer Artikel
14.6.2018

Unabhängiger Uno-Experte spricht Klartext zu Kovi

Juan Pablo Bohoslavsky, unabhängiger UNO-Experte für Menschenrechte und Finanzfragen, unterstützt die Konzernverantwortungsinitiative.

Politik

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