Entwicklungspolitik

Politischer Artikel
22.6.2017

Motor für den Konsum in den ärmsten Ländern

2016 überwiesen MigrantInnen mehr als 450 Mrd. US-Dollar in ihre Herkunftsländer. Damit übertreffen die Rücküberweisungen den Betrag der öffentlichen Entwicklungsgelder um das Dreifache. Sind MigrantInnen also die besseren Entwicklungsfinanzierer?
Politischer Artikel
8.6.2017

Entwicklungshilfe für Schweizer Milchproduzenten?

Das Entwicklungsbudget wird gekürzt. Personal wird entlassen, die Deza schliesst ihre Programme in Vietnam und Pakistan. Doch die Bauernlobby im Parlament verteidigt ihre Millionen an Subventionen aus dem Topf der Entwicklungszusammenarbeit.
Medienmitteilung
21.5.2017

Switzerland first! Zusammenarbeit reduzieren?

Eine knappe Mehrheit der Finanzkommission des Nationalrats verlangt schon wieder Kürzungen bei der Entwicklungszusammenarbeit. Diese soll zukünftig noch weniger als 0,5% des Nationaleinkommens betragen. Das Vorhaben schadet der Schweiz.
Medienmitteilung
12.4.2017

Entwicklungsgeld: 20% davon gehen ins Asylwesen

Die heute veröffentlichten OECD-Zahlen zeigen: Die Schweiz gehört zu jenen Ländern, die sich am meisten Asylkosten als Entwicklungsausgaben anrechnen lassen. Das führt zum geschönten Eindruck eines erhöhten internationalen Engagements.
Politischer Artikel
16.3.2017

Mikrokredite: Das Banking mit den Armen

Mikrokredite und ihre Institutionen stehen im Ruf eine Erfolgsgeschichte der Entwicklungszusammenarbeit zu sein. Doch es gibt zahlreiche Schattenseiten.
Medienmitteilung
8.3.2017

Palmölplantagen und die Schweizer Banken

«Land soll dem Leben dienen, nicht dem Profit» - unter diesem Motto steht die diesjährige Fastenkampagne zum Thema Landraub (Land grabbing). Am heiklen Palmölgeschäft verdienen auch Schweizer Banken kräftig mit.
Politischer Artikel
30.1.2017

Anhaltender Druck auf das Entwicklungsbudget

Im Juni 2016 entschied der Nationalrat, dass die Schweiz 0.48% ihres Nationaleinkommens für die internationale Zusammenarbeit einsetzt. Doch schon im Februar will der Bundesrat ein Sparpaket vorstellen, das diesen Entscheid rückgängig macht.
Artikel GLOBAL+
3.10.2016

Verfehlte Politik des Wegschauens

Der Anteil Asylsuchender an der Wohnbevölkerung der Schweiz beträgt aktuell gerade einmal 0,9 Prozent. Trotzdem sorgt die «Flüchtlingskrise» in der Schweiz für heisse Köpfe. Ein paar Fakten würden dieser Diskussion gut tun. Editorial.
Artikel GLOBAL+
3.10.2016

Bei den Reichen lernt man Sparen

Das Finanzdepartement meldet regelmässig Haushaltsüberschüsse, doch der Entwicklungszusammenarbeit soll es erneut an den Kragen gehen. Ausgeblendet bleibt, dass die Schweiz im Vergleich bei Verschuldung und Steuerbelastung Tiefstwerte aufweist.