Symposium: Die Medien und der globale Süden

Politischer Artikel
Zum 40jährigen Jubiläum lud Alliance Sud zum Nachdenken über «Die Medien und der globale Süden». Das Fazit von Mediensoziologe Kurt Imhof: «Je billiger der Journalismus, desto einfältiger ist das Bild der Welt».

Alliance Sud feiert dieses Jahr ihren 40. Geburtstag. Bei der Gründung 1971 stand das Anliegen im Vordergrund, die Bevölkerung besser über den globalen Süden zu informieren. Dazu wurde der „Informationsdienst Dritte Welt i3w“ gegründet und eine Dokumentationsstelle aufgebaut, die bis heute der interessierten Öffentlichkeit ihre Dienste anbietet.

An der Jubiläumsveranstaltung vom 21. Juni nahm Alliance Sud  das Thema Informationsvermittlung wieder auf: Wie berichten wichtige Medien heute über die „Dritte Welt“? Wie hat sich der mediale Blick auf den Süden verändert? Welche Erwartungen haben entwicklungspolitische Organisationen und Hilfswerke an die Medien – und umgekehrt?

Nach vier Referaten (siehe Spalte rechts) diskutierten die Chefredaktoren von Tages-Anzeiger, Tagesschau, Echo der Zeit und Le Temps mitAlliance Sud-Geschäftsleiter Peter Niggli über die Südberichterstattung in ihren Medien

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Kurt Imhof zur Auslandberichterstattung der Schweizer Medien

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Peter Niggli zur Veranstaltung «Die Medien und der globale Süden»

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Diskussion: die Medien und der globale Süden (1)

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Diskussion: die Medien und der globale Süden (2)