Toys Report 2017 : Bericht zu den Arbeitsbedingungen in der chinesischen Spielzeugindustrie / Solidar Suisse (Hg.)

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Spielsachen in Schweizer Läden stammen meist aus chinesischen Fabriken. Dort schuften die Angestellten weit weg von ihrem Zuhause und ihrer Familie 12 Stunden am Tag. Denn ohne exzessive Überstunden kommen sie nur auf einen Monatslohn von 1650 RMB (250 US-Dollar), wovon niemand leben kann. In vielen Spielzeugfabriken müssen sie zudem mit schädlichen Chemikalien hantieren, ohne Schutzausrüstung und ohne darüber informiert zu werden, wie giftig diese sind. Untergebracht werden die ArbeiterInnen zu acht in kleinen, schmutzigen Schlafsälen. Und wenn sie Fabrikvorschriften verletzen, drohen harte Sanktionen. (Solidar Suisse)