Goldgräber legalisiert : vom wilden zum nachhaltigen Schürfen / Jürgen Kahl

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Viele Mongolen suchen auf eigene Faust ein Auskommen im Goldabbau. Mit schweizerischer Hilfe wird dieses Gewerbe legalisiert, sicherer und umweltverträglicher gemacht.
Die Bezeichnung Robin Hood hört der junge Mongole nicht so gern. Dabei hat Nyambadarch Undrakhbileg genau so angefangen, als er vor zwölf Jahren nach dem Studium der Landwirtschaft, ohne Aussicht auf eine feste Stelle, dem bürgerlichen Leben den Rücken kehrte und an der Seite seines Bruders zum Goldgräber wurde: auf eigene Faust, mit primitiven Mitteln, gegen Recht und Gesetz, aber zutiefst überzeugt davon, dass er und die Männer an seiner Seite sich nur das holten, was ihnen zustehe. {Lead]