Organisiertes Verbrechen und Kriminalität

6.7.2020
E-Dossier
Überall auf der Welt gibt es Kriminelle und ähnlich wie Arbeiter sich in Gewerkschaften zusammenschliessen, gründen auch Verbrecher Organisationen. Diese Organisationen, ihre Verbrechen und ihren Einfluss auf die Welt sind das Thema dieses Dossiers.

Die Taten von kriminellen Organisationen sind immer wieder in den Medien präsent. Ob es sich nun um Erpressung und Drogenschmuggel handelt oder Menschenhandel, Konflikte die in Gewalttaten enden oder politische Korruption. "Organisierte kriminelle Gruppen" bestehen aus mindestens drei Mitgliedern, die mit dem Ziel persönlicher Bereicherung Verbrechen begehen. Politische und/oder religiöse Motivationen spielen dabei, wenn überhaupt, eine Nebenrolle.

Webseiten

Es gibt viele verschiedene Akteure im Feld der organisierten Kriminalität. Eine Übersicht der bekanntesten und ein Ranking der zehn berüchtigsten Gangs findet man hier. Genauere Informationen zu spezifischen Organisationsformen wie bestimmte Clans, die italienische Mafia und die Lateinamerikanischen Kartelle sind in diesen Artikeln zu finden. Wie die Situation in der Schweiz aussieht wird hier von Swissinfo erklärt und wie sich diese Organisationen in einer Krise (in diesem Fall die Corona-Pandemie) verhält kann man hier nachlesen.

Massnahmen

Die Vereinten Nationen haben 2005 ein Übereinkommen abgeschlossen, welches die internationale Zusammenarbeit bezüglich organisiertem Verbrechen regelt. 2013 wurde die Nichtregierungs-Organisation "Global initiative against transnational organized crime" gegründet, welche sich für effektive globale Zusammenarbeit zur Bekämpfung organisierter Kriminalität einsetzt und 2019 gab die OECD einen Report heraus, der die internationale Zusammenarbeit gegen finanzielle Kriminalität und die darin verfügbaren Werkzeuge behandelt. Über die Gefahren des organisierten Verbrechens in der Schweiz und in Deutschland geben diese zwei Artikel Auskunft. Breitere Informationen zur globalen Situation und dem Bedarf nach Reformen findet man hier.

Organisiertes Verbrechen im globalen Süden

Wo sich die Regierung nicht um ihre Bevölkerung kümmert, grosse Armut herrscht oder Leute aus anderen Gründen verzweifelt sind, entsteht ein Vakuum, welches kriminelle Organisationen füllen können, um ihren Einfluss noch weiter zu stärken. Wie sich solche Kriminelle als "Robin Hoods" darstellen, schreibt die Friedrich-Ebert Stiftung und wie die organisierte Kriminalität die Entwicklung von Entwicklungsländern sowie die Entwicklungshilfe hemmt, erklären dieser Artikel und ein Paper des Zentrums für Sicherheitsforschung an der ETH Zürich.

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