Sport und Friedensförderung

E-Dossier
Spiel und Sport wird als gängiges Mittel zur Friedensförderung eingesetzt. Aber wie? Und mit welchem Ziel?

Über eine Milliarde Kinder leben heute in Konfliktgebieten. Mit Spiel- und Sportprogrammen werden Kinder und Jugendliche - unabhängig von ihrer Herkunft, Kultur oder historischen Differenzen - zusammengeführt. Sportliche Aktivität hat nicht zum Ziel, den Gegner zu schlagen, sondern stellt die gute Teamarbeit in den Vordergrund. Durch Spiel und Sport werden Werte und Fähigkeiten wie zum Beispiel das Lösen von Konflikten, gegenseitiges Verständnis und Respekt sowie Selbstvertrauen leicht vermittelt. Werte, die der Friedensförderung zugute kommen.

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Seit die UNO ihr offizielles Büro United Nations Office on Sport for Development and Peace (UNOSDP) 2017 geschlossen hat, setzen sich vermehrt NGOs für Programme in Zusammenhang mit sportlicher Aktivität und Friedensförderung ein.

Die Swiss Academy for Development vernetzt mit ihrer Plattform sportanddev.org Akteure, die sich weltweit für Sport und Entwicklung engagieren. Mittlerweile zählt das Netzwerk rund 700 Organisationen und 7000 registrierte Personen aus der ganzen Welt.

Die NGO Right to play Schweiz unterstützt Sportprogramme, die Friedensförderung zum Ziel haben. Auf der Webseite findet sich ausserdem eine Übersicht von 16 NGOs, die sich im Bereich Sport und Entwicklung engagieren.

Auch Terres des hommes hat Sportprogramme und nutzt v.a. Fussball, um «Kinder in humanitären Krisen oder schwierigen Situationen psychologisch und sozial zu stärken.»