Globale Verantwortung beginnt bei der Nation

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Alle Menschen werden Brüder und Schwestern, eine schöne Idee, aber wie soll das praktisch vor sich gehen? Kosmopolitismus meint ursprünglich: weltweite Gerechtigkeit als oberstes Gebot. Klingt gut, sei aber nicht praktikabel, meint die Philosophin Martha Nussbaum. Sie ist überzeugt: Globales Handeln braucht starke Nationalstaaten. Sie setzt auf Kooperation im Kleinen, denn die UNO hält sie für ineffizient und einen "Weltstaat" für nicht kontrollierbar.