Vom Wachstumswahn zum Solidarischen Leben / Erhard Stackl... [et al.]

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Ob es um Ernährung geht, um Bekleidung oder um Reisen im Flugzeug oder im Auto - das Konsumverhalten der meisten Menschen in den Industriestaaten ist weiterhin alles andere als nachhaltig. Die Politologen Ulrich Brand und Markus Wissen haben dieses Verhalten, zu dem der Raubbau an den Rohstoffen im globalen Süden gehört und das regelmässig zu schweren Krisen führt, analysiert und als "imperiale Lebensweise" bezeichnet. Sie fordern eine "grosse Transformation" hin zum solidarischen Leben ohne Ausbeutung von Mensch und Natur. Es gab viel Zustimmung, doch wenig Konsequenzen.
Aber jetzt scheint der Klimawandel mit seinen katastrophalen Folgen vielen die Augen zu öffnen. Ein einfacheres Leben ohne Wachstumszwang wird plötzlich für viele attraktiv. [Editorial]